»Designer.« »Viral ist, wenn man trotzdem linkt.« »How can we be of service?« »Dada-Ad!« »Jetzt gibt’s was auf die Ohren!« »Innovativ? Wir katalysieren Trends zeitnah!« »Lmgtfy!« »Wissen Sie wie man wirbt?« »GEMA; no more.« »Dinosigner.« Audiovisuelle Komposition

KT Rücktrittscountdown

 

KT Rücktrittscountdown

10, 9 usw … oder auch:

Der arme Herr zu Guttenberg hat entweder ein psychologisches Problem oder lügt. Nett, dass das Volk wieder was zu quasseln hat und man keine anderen Themen braucht, dabei is‘ nich‘ mal Sommerloch.

EILMELDUNG:
Ich habe mich um 1h 45min vertan. – Mein Countdown war leider etwas daneben. Ich gelobe Besserung beim Rücktritt des nächsten Politikers.

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»My other car

 

»My other car

is a boat

Typischer Kiwi-Spruch.

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Sommeranfang

 

Sommeranfang

Immer gut wenn man sagen kann: »Hey morgen ist Sommeranfang«!

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Wieviel ist eigentlich -56, in Binär?

 

Wieviel ist eigentlich -56, in Binär?

Ich bekam per Mail die Frage wieviel denn -56 im Binärsystem sei.

Da meine Antwort recht umfangreich ausfiel hier das schönste für alle Interessierten:

1. Gerechnet wird:

-128 (erste Stelle setzt quasi den absoluten 8Bit Nullpunkt auf – 128)

+64 (zweite Stelle binaer)
+32 (etc.)
+16
+8
+4
+2
+1

100 000 steht für »Minus 128«
d.h. danach muss man durch „-128 + x = -56“ in Binaer das x in den weiteren 7 Stellen »bauen«.

x ist im Dezimal-System bei o.g. Rechnung 72.

Das Ergebnis lautet:
11001000
1(-128) +64 +0 +0 +8 +0 +0 +0

********************

********************

Damit dies einen praktischen Bezug bekommt:

Das Zweierkomplement: 1000 0000

Das sog. MSB (Most Significant Bit) ist die vorderste Stelle im Byte. / Hierbei ist unerheblich ob 16Bit oder 8 Bit System (oder andere)- Das MSB entscheidet im binären Zweierkomplementärsystem, ob es sich um einen negativen Wertebereich handelt.

Wie man so schön sieht ist das Ganze ist recht klug gemanaged. Sollte man eine negative Zahl in einem größeren Bit System benötigen, dann kann man einfach den vorderen Bereich mit Einsen auffüllen.

Unsere -56 nocheinmal als Beispiel:

Im Acht-Bit-System:

1100 1000

Im Sechzehn-Bit-System:

1111 1111 1100 1000

********************

Das MSB entscheidet z.B. in der Tontechnik darüber, ob der Lautsprecher nach hinten oder nach vorne auslenkt.

Ein Lautsprecher und ein Mikrofon sind Systeme mit Ruhelage, die nach vorn oder nach hinten ausgelenkt werden können.

Wenn nun eine CD mit 16 Bit Audio Material vorliegt, heisst, dass 2^15 = 32768 Werte für eine gewünschte Auslenkung des Lautsprecher aus der Ruheposition nach vorne und auch 2^15 Werte nach hinten können vorliegen.

D.h. man hat weiterhin 2^16 Werte und damit „die Information über die Feinheit eines 16 Bit Wertebereichs, also wie weit der Lautsprecher in dieser 44,1000stel ausgelenkt wird.

Nur eben 2^15 nach vorn, und 2^15 nach hinten = 2* 2^15 = 2^16

Die Feinheit der Kurve bleibt identisch bei 65536 also 2^16 Werte.

********************

Das Gegenteil zum MSB ist das Least SB (LSB).

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Eszett – My most loved Sonderzeichen »ß«

 

Eszett – My most loved Sonderzeichen »ß«

Aus gegebenem Anlass verkünde ich hiermit feierlich, bei jedem ss, sz, ß (versal oder nicht versal) je nach Medium, Sinn, Aussage, Inhalt und Aussprache individuell zu entscheiden.

Die wunderbare »fz«-Ligatur ist großartig! Zum einen passt »Florian Schommertz« genau rein in diese Ligatur. (Wenn denn Platz darin wäre.) Ausserdem sind es die Initialen von Frank Zappa. Man könnte also auf vom kleinen Frank reden. »ß«-starb leider viel zu früh. Das Zeichen aber lebt und es ist nun Zeit für die Glyphe erwachsen zu werden.

Herr Weiß wird für mich niemals HERR WEISS werden usw. (»Herr Weiß« ist »HERR WEIß« und »weiße Farbe« ist »WEISSE FARBE« und wenn dann das »Versal ß« endlich überall ist. Danke!

Und wenn Herr Weiß in Maßen genießt. Dann GENIESST ER IN MASZEN. (oder er GENIEßT IN MAßEN wenn der Font das hergibt. Dieser hier tut das gerade nicht.)

Ziel kann ja nur sein: Das eom Herr Weiß, der in Maßen genießt auch dann sinnvoll genießt, wenn {text-transform: captalize} und  uppercase zu wunderbaren »ß«-Ligaturen greifen. Vollautomatisch.

grusz_giessenerzeitung

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Dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz

 

Dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz

Eine Freundin und Kundin:

»[…] wobei ich Hilde brauche: […]«

Meine Antwort:

»DANN FRAG DOCH HILDE«

Mögliche andere Antwort:
»Das ist so wie mit der groben Dicken, die hat auch heute frei.«

Wie auch immer. – Die Hildes dieser Welt sind sicher mit dem internationalen SOS-Ruf »Hild‘ mir« vertraut und »Hilde, Hilde, ich brauch Hilde« geht beim einen Ohr rein, während der immer griffbereite Rettungsring mit dem rechten Arm gleich abgefeuert wird.

Vielen Dank für soviel Spaß bei der Arbeit.

Jetzt muss ich ran, der Dame mal die Hilde geben.

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Lena gewinnt …

 

Lena gewinnt …

den Eurovision Song Contest. Deutschland gewinnt. Wer hätte das gedacht. Glück für Lena und Stefan Raab. Der Song Contest wird seine Show nächstes Jahr.

Peter Urban als Kommentator macht uns ja üblicherweise viel Freude. Sein gelangweilter Sarkasmus hat uns die vergangenen Contests ja immer leicht schmunzeln lassen. Freuen – kann er sich aber gar nicht.

Legendär sind auch Lenas Worte:

»I have to sing? Now? –  Danke auch an die Backings die haben einen wunderbaren Job gemacht. Nicht nur ich bin daran schuld.«

Sehr lustig nochmal wie Klaus Kauker uns allen erklärt hat, warum die Ballade auf so eine schlechte Art zu einer Up tempo-Version umgeschrieben wurde:

 

Das Tolle ist: Alles was er sagt ist richtig. Dennoch spiegelt all das Fachwissen leider nicht den Geschmack der Menschen wieder. Dummerweise haben auch Ralph Siegel und viele andere Studierte Komponisten diese Fachkenntnis. So sagte unser ehemaliger Song Contest Vorzeige Komponist:

»Vielleicht wählen ein paar Leute dieses süße Mädchen, das da auf der Bühne rumspringt. Ich würde es ihr wünschen, aber bei der Eurovision muss man etwas machen, was exorbitant gut ist.«

Und was lernen wir dabei?

»Qualität hat viele Formen und es kommt darauf an wie man es verpackt und präsentiert.« (meine Meinung)

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Kein Logo für die Documenta 13

 

Kein Logo für die Documenta 13

Brillant. Schlechter geht’s nicht.

Die Last mit der ein »Dokumenta CD« auf einen Designer drückt ist sicher exorbitant. Man kann es nicht jedem recht machen. Aber aus meiner Sicht …

Ich beginne mit einem Zitat:
»Die normalen Schreibregeln umzudrehen, indem man das restliche Wort in Großbuchstaben schreibt, erfordert aktives Engagement, Aufmerksamkeit und einen gewissen Mehraufwand an der Tastatur.«

Gleich hier schießen sie den Vogel mit dieser schlechten Begründung ab.

Übersetzt steht hier:
»Brecht welche Regel auch immer, wenn Sie anders ist und/oder “aktives Engagement” erfordert ist sie … irgendwie bestimmt toll oder gut, oder so etwas, ehrlich wahr!«

Angeblich ist es offiziell kein Logo.
Dann ist es aber doch wieder »eine Wortmarke«. Dies würde erreicht durch eine (alte) halb-gare Idee (es war ja öfter schon einmal so).

So erzeugt man also eine tolle »Nicht Identität«. Also »kein Logo« aber eine Wortmarke. – Wow! – Jetzt bin ich baff. Eine schon hier und da gelungene Idee. Aber die Begründung und der Grad der Ausführung … fast schon mitleidserregend.

Schauen wir auf Sagmeisters CD für die Casa da Música von Porto.
Das ist ein wandelndes Erscheinungsbild. Hier wird gespielt, experimentiert und ein super modulares, weiches Identitätsbild geschaffen welches jeder Veranstaltung die dort stattfindet gerecht werden kann.

Wenn ich nur die Umsetzungen bildlich vergleiche dann vielleicht so:
Ich sehe ein Blatt Papier mit einem Knick auf der einen Seite und ein funktional gefaltenes Stück Origami in absoluter Präzision auf der anderen.

Viel Spaß also mit den halbgaren Eselsohren in Kassel.

Ich beziehe mich hierauf.

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