»How can we be of service?« »Jetzt gibt’s was auf die Ohren!« »Viral ist, wenn man trotzdem linkt.« »Wissen Sie wie man wirbt?« »Dinosigner.« »GEMA; no more.« »Dada-Ad!« »Lmgtfy!« »Innovativ? Wir katalysieren Trends zeitnah!« »Sudo instead of please.« Audiovisuelle Komposition

Hochzeiten

Hochzeiten

Superwahljahr, Superhochzeitjahr. Ach ja, bisher ist es eher ein Superkatastophenjahr, aber die Prisma hat einen wunderbaren Marketinggedanken ins Rennen geworfen.

Name: Ja! – Genau, wie die bekannte Rewe-Marke nur in rot geschrieben. Unter dem Namen Ja!  gibt’s die schönste Musik für den Muselmann in Spee und seine Mätressen oder eben einfach zum Golfen, Holzfällen WDR4 umschalten oder eben einfach heiraten.

Toll nicht wahr? Richtig toll ist, dass die Songauswahl nicht einmal ernsthaft zum Thema passt. Eine Ausnahme stellt Billy Idols White Wedding dar, ein Kracher der bekanntlich seit 1700 auf keiner Hochzeit ausgelassen wird.

Allen Sarkasmus und Co. einmal auf Seite geschoben – was verspricht sich die Prisma von der Idee? — Gut, es wird der Eine oder Andere heiraten: Aber sicher wird man nicht die brillantesten Verkaufszahlen haben, selbst wenn jedes Paar im Verteilungsgebiet der Prisma zuschlägt und sich den DJ spart. Nicht einmal der Hinweis: „Auch ein Supergeschenk zum Hochzeitstag“ ist zu finden.

An dieser Stelle ein Werbe-Rebel Yell, frei nach Billy, der schönsten Lippe der Jasager

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