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Klone und Songtexte

Klone und Songtexte

Ein herzliches »La Ola« allerseits!

Es ist wieder so weit. Im Kino schicken sich eine gute handvoll Killerklone an für die dunkle Seite der Macht zu kämpfen. Im Netz gibt es einen anderen Kampf gegen Gut und Böse.

Als »gut« verstehen sich hier die Songtextnetzbetreiber. Die Gilde des Lichts schwebt durch den rechtsfreien Internetraum um den deutschen Netzbenutzern einen kostenfreien Service zum Mitsingen anzubieten. – Meine Meinung: Schön das es sowas gibt, aber diese abgemahnten Menschen (die Songtextseitenbetreiber Deutschlands) verstoßen gegen geltendes Recht. Wo fängt Rechtsverstoß an? Wo hört Zitieren auf?

Ich weiß es nicht und überlasse die rechtliche Seite denen, die was davon verstehen. Im allgemeinen sind hiermit genau die gemeint, die von den Songtextnetzanbietern als die dunkle Seite angesehen werden.

Dabei hat genau die Sontextanbietergemeinschaft so lange der dunklen Seite angehört. Wie sonst kann es sein, das sie a: nicht auffielen und b: sich nicht im Ansatz schlau lasen?

Jetzt ist das Gezeter groß und die Kosten der ewigen Websurfaktionen der Anwaltskanzleien wollen bezahlt werden. Es interessiert die Verlage nicht im geringsten ob durch die Songtextseiten mehr Songs verkauft werden. Die Argumentation der »Interessengemeinschaft Songtexte« ist hier mal ganz gehörig auf dem Holzweg.

Selbst wenn dem tatsächlich so sei, treten auch Nebeneffekte auf, die in ihrer Tragweite gar nicht ab zu sehen sind. So stellt sich die Frage ob eine »Künstlerwebseite« nicht vielleicht weniger besucht wird, weil z.B. der Endkunde hier sein Songtextglück versuchen möchte.

Das es Bannerwerbung geben könnte die vielleicht gegen den ideologischen Wert eines Künstlers spricht, scheint überhaupt niemanden aufzufallen.

»Lieschenlycricposter« aller Bundesgesangvereine wissen nicht was Urheberrecht heisst und fallen auf die Nase, singen nun den Blues vom Baumwollfeld der »http://www.kampfumsongtexte.de/« Seite herab und mobilisieren die rechtsunkundigen Massen.

Klar, ich bin auch für die Volksabstimmung! Und ein Server mit einer bizarren Endung wird sicher gut Lachen haben.

Auch ein www.ballz.de will nach einem ausgeprägten Dialog mit der Musikindustrie seinen Verstoß nicht einsehen und macht einen auf beleidigt. Jetzt fördert er Bands in seiner Umgebung anstelle derer, die fett im Geschäft sind. Als zweite Wahl wäre ich ein bisschen beleidigt!

Im rechtsfreien Raum Internet wird sukzessive aufgeräumt. Von grad der Dringlichkeit nach unten bis letzlich die Privatseite von Herr XY abgemahnt wird weil sie die gleichen 3 HEX Farben im CSS aufweisen wie die Seite der Universal. Ach das sind ja nur zwei.

Mein Tip:
Werdet Rechtsanwalt, legal oder leiser.

Schöne Grüße
Euer Florian

PS:
Ein ironischer Lacher:
© 2002-2005 by Dennis Lassiter & Christoph Böhm · Alle Songtexte: © Künstler oder Eigentümer
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