{"id":1497,"date":"2009-08-20T12:09:37","date_gmt":"2009-08-20T11:09:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.digital-noises.com\/?p=1497"},"modified":"2009-09-06T12:51:18","modified_gmt":"2009-09-06T11:51:18","slug":"anonymous-design-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/anonymous-design-2\/","title":{"rendered":"anonymous design"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Anonymous Design weist keine auff\u00e4lligen, typischen Gestaltungsmittel auf. Gerade diese Eigenschaft macht die Besonderheit des Stils aus. Hier werden Gegenst\u00e4nde kategorisiert, die sich durch ihre hohe Funktionalit\u00e4t im<br \/>\nAlltag bew\u00e4hrten.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Meist ist der Designer des Objektes ist nicht mehr bekannt, weder die Gattung noch der Name wird genannt. Er wurde vergessen oder war  bekannt.<\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\nDiese Anonymit\u00e4t zeugt von der Selbstverst\u00e4ndlichkeit des Designs. Eine hohe Funktionalit\u00e4t die oft auch nicht als  gedankliches Eigentum eines Sch\u00f6pfers deklariert wurde, wird keinem Entwickler zugeschrieben und so mit keinem Namen verkn\u00fcpft.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Doch weder die Gestaltung noch ihre Eigenschaften sind in der Zeit stehen geblieben, sondern an ihrer Entwicklung wurde in Generationen von Designern, Handwerkern und Herstellern gefeilt.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Das Hauptaugenmerk lag auf der Funktion und nicht auf der Gestaltung, die so hervorgebrachte Sch\u00f6nheit brachte dem <\/strong><strong>Anonymous Design mitte des 19. Jahrhunderts gro\u00dfes Lob<\/strong><strong>.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Zum Beispiel in Gegenst\u00e4nden wie Einmachgl\u00e4sern, Kronkorken, gefertigten Flaschen\u00f6ffnern und Werkzeugen.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die gleiche Einstellung hatte der \u00bbDeutsche Werkbund\u00ab, welcher in seinem Katalog zur Ausstellung zur Ausstellung \u00bbForm ohne Ornamente\u00ab (1924)  vertritt.<br \/>\nEin weiteres Beispiel f\u00fcr hohe Funktionalit\u00e4t ist die Teekanne \u00bbBrown Betty\u00ab, es wurde \u00fcber Jahrhundert entwickelt, es l\u00e4sst sich gut mit ihr Tee einsch\u00fctten und sie verf\u00e4rbt sich nicht.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Anhand dieses Stils hat sich gezeigt, dass eine generations\u00fcbergreifende Verbesserung des Gegenstandes sich bew\u00e4hrt, anstatt einer rein revolution\u00e4ren.<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Links:<\/strong><br \/>\nhttp:\/\/www.strandtea.com\/shop\/images\/uploads\/misc\/A204-2.2C.BrownBetty.jpg<br \/>\nhttp:\/\/www.creativeandlive.com\/article_images\/0000\/2549\/francoclivio1.jpg<br \/>\nhttp:\/\/2.bp.blogspot.com\/_Ev8nR5LnOZA\/SYOBQITUzQI\/AAAAAAAAAWo\/X0zoLOWz6DM\/s1600-h\/tscherny_spread1_copy.jpg<\/p>\n<p>Quelle:<br \/>\nDesign Handbook (Charlotte &amp; Peter Fiell)<br \/>\nW\u00f6rterbuch Design (Michael Erlhoff, Tim Marshall)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Anonymous Design weist keine auff\u00e4lligen, typischen Gestaltungsmittel auf. Gerade diese Eigenschaft macht die Besonderheit des Stils aus. Hier werden Gegenst\u00e4nde kategorisiert, die sich durch ihre hohe Funktionalit\u00e4t im Alltag bew\u00e4hrten. Meist ist der Designer des Objektes ist nicht mehr bekannt, weder die Gattung noch der Name wird genannt. Er wurde vergessen oder war bekannt.<a href=\"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/anonymous-design-2\/\" class=\"read-more\">&nbsp; Continue Reading &raquo;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1497","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","cat-1-id"],"acf":[],"_yoast_wpseo_title":"","_yoast_wpseo_metadesc":"","icl_get_languages":{"en":{"code":"en","id":"1","native_name":"English","major":"1","active":"1","default_locale":"en_US","encode_url":"0","tag":"en","translated_name":"English","url":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/","country_flag_url":"https:\/\/www.digital-noises.com\/wp-content\/plugins\/sitepress-multilingual-cms\/res\/flags\/en.png","language_code":"en"},"de":{"code":"de","id":"3","native_name":"Deutsch","major":"1","active":0,"default_locale":"de_DE","encode_url":"0","tag":"de","translated_name":"German","url":"https:\/\/www.digital-noises.com\/","country_flag_url":"https:\/\/www.digital-noises.com\/wp-content\/plugins\/sitepress-multilingual-cms\/res\/flags\/de.png","language_code":"de"}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1497","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1497"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1497\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.digital-noises.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}